WER DEN DURCHBLICK HAT IST VORNE: DIE PASSENDE LÖSUNG FÜR MESSAUFGABEN AUS DER OPTIK

Egal ob große Linsen oder Mikrooptiken, die Systeme werden immer komplexer, mit vielfältigen Produktionsprozessen und sind bereits bis in den Sub-Nanometerbereich vorgedrungen. Das ist unsere Domäne - hier sind FRT Messgeräte zu Hause. Wir bieten optische Oberflächenmesstechnik für verschiedene Anwendungen im Bereich der Optik an.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Optische Spezifikationen werden bei der Konstruktion und Herstellung einer Linse angewendet, um zu beschreiben, wie gut bestimmte Anforderungen an die Linse erfüllt werden. Sie sind aus zwei Gründen wichtig: Erstens geben sie die akzeptablen Grenzwerte wichtiger Parameter an, von denen die Linseneigenschaften abhängen; zweitens geben sie an, wie viel Ressourcen in der Produktion verbraucht werden.

Die Oberflächengüte einer optischen Linse beschreibt ihr optisches Design und berücksichtigt Defekte wie Kratzer, Abplatzungen, Löcher oder Einschlüsse. Diese können den optischen Durchsatz des Systems reduzieren und diffuses Licht streuen. Mit unseren 3D-Oberflächenmesssystemen der bewährten MicroProf® Serie können Flächenmessungen sowie Einzel- und Mehrfachprofile berührungslos erfasst werden. Es besteht die Möglichkeit der automatisierten Messung der Proben, sowie automatisierte Auswertungsroutinen.

Ein weiterer entscheidender Oberflächenparameter von Linsen ist ihre Rauheit. Die Oberflächenrauheit ist ein Parameter für kleine Unregelmäßigkeiten auf einer Oberfläche. Sie sind in der Regel ein unerwünschtes Nebenprodukt des Polierprozesses. Diese kann bis in den Sub-Nanometerbereich bestimmt werden, und es können Topographiemessungen der Probenoberfläche durchgeführt werden. Raue Oberflächen verschleißen schneller als glatte Oberflächen und sind für einige Anwendungen nicht geeignet, insbesondere für Anwendungen mit Laserlicht oder starker Hitze, da sich in den kleinen Rissen und Strukturen Wärmekeime bilden können.

Die Durchmessertoleranz einer runden Linse gibt den zulässigen Wertebereich für den Durchmesser an. Diese Herstellungsspezifikation kann je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten des jeweiligen Herstellers variieren, manchmal sogar je nach Fertigungsstandort desselben Herstellers. Obwohl die Durchmessertoleranz keinen Einfluss auf die optischen Eigenschaften der Linse selbst hat, handelt es sich um einen sehr wichtigen mechanischen Toleranzwert, der bei der Montage der Linse in einem Halter berücksichtigt werden muss. Weicht beispielsweise der Durchmesser von seinem Nennwert ab, kann es vorkommen, dass die optische Achse und die mechanische Achse in einem Modul nicht übereinstimmen, was zu einer Dezentrierung führt. Die Mittendicke einer Linse ist die in der Mitte gemessene Materialdicke. Die Mittendicke wird auf der mechanischen Achse der Linse gemessen, d.h. auf der Achse, die genau zwischen den Außenkanten der Linse liegt. Abweichungen in der Mittendicke einer Linse können sich negativ auf die optischen Eigenschaften auswirken, da die Mittendicke zusammen mit dem Krümmungsradius den optischen Weg durch die Linse bestimmt. Die MicroProf® Geräte bieten die Möglichkeit der beidseitigen Probenmessung. Dies ermöglicht die gleichzeitige Messung der Ober- und Unterseite der Probe und damit die Bestimmung der Probendicke. Damit kann die Gesamtdickenvariation (TTV) der Probe zusammen mit Oberflächenparametern wie Geometrie, Welligkeit, Ebenheit und Parallelität beider Oberflächen bestimmt werden.

Mit unseren 3D-Oberflächenmessgeräten können Sie schnell und präzise die Form Ihrer Linsen bestimmen und Abweichungen von der Idealform erkennen. Der Krümmungsradius (ROC) einer Linse kann durch Profilmessungen besonders schnell bestimmt werden, da nur wenige Sekunden benötigt werden. Der Krümmungsradius ist definiert als der Abstand zwischen dem Scheitelpunkt einer Linse und dem Zentrum der gedachten Sphäre. Der Wert kann positiv, negativ oder unendlich sein, je nachdem, ob die Oberfläche konvex, konkav oder flach ist. Ist der Wert für den Krümmungsradius bekannt, kann die optische Weglänge durch die Linse in Abhängigkeit von der radialen Position des Lichtstrahls bestimmt werden. Diese Ortsabhängigkeit der Weglänge steht wiederum in direktem Zusammenhang mit der Brechkraft der Linse.

Optische Beschichtungen

Eine weitere Anwendung ist die Bestimmung der Schichtdicke von optischen Beschichtungen, z.B. für Antireflexbeschichtungen oder Antikratzbeschichtungen, in Form von einzelnen dünnen Filmen oder auch Filmstapeln. Schichtdicken bis hinunter zu mehreren Nanometern können bestimmt werden, wobei die vertikale Auflösung im Sub-Nanometerbereich liegt.